Elektroinstallation

Die Elektroinstallation im Haus richtig planen

Wenn Sie bauen oder sanieren, sollten Sie sich vor der Bestellung eines Elektrikers Gedanken über Ihre Ansprüche an die Elektroinstallation machen. Der Fachmann gibt Ihnen zwar Tipps, doch richtig planen und die Menge der Steckdosen oder Lichtschalter auf Ihren Bedarf abstimmen, können nur Sie und niemand anderes.
Von 02.09.2020 23:17
 Die Elektroinstallation im Haus richtig planen

Worauf es in der Planung der Elektroinstallation wirklich ankommt

Pro Stromkreis sollten keinesfalls mehr als 6 Steckdosen eingeplant werden. Das klingt zwar wenig, reicht im Regelfall aber für alle Zimmer aus. Lediglich in der Küche kann ein Mehrbedarf entstehen, wodurch Sie die Planung für zwei Stromkreise einkalkulieren sollten. In einer herkömmlichen Küche werden bis zu 15 Anschlüsse für Elektro-Kleingeräte und Großgeräte benötigt. Lediglich der E-Herd fällt aus der Planung heraus, da er nicht über den Hausstrom, sondern über eine externe Starkstromleitung mit dreifacher Absicherung versorgt wird. Die Installation wird von einem Fachbetrieb vorgenommen. Doch sollten Sie, ehe Sie den Termin für die Erstberatung beauftragen, bereits ein Konzept für Ihre Elektroninstallation entwickelt haben. Dazu müssen Sie kein technischer Zeichner sein. Es reicht aus, wenn Sie die möglichen Einbauorte für Steckdosen und Lichtschalter, für den Fernseheranschluss und für die Klingel in einen Grundriss des jeweiligen Raumes einzeichnen. Um Ihre Planung verständlich zu machen, können Sie die Zeichnung beschriften und eintragen, welche Elektrogeräte Sie mit welcher Steckdose verbinden möchten. Ein erfahrener Fachbetrieb gibt Ihnen nach dem Blick auf Ihre Planung hilfreiche Tipps, wie Sie den Anspruch in der Menge der Steckdosen mit einem geringeren Aufwand - beispielsweise durch Doppelsteckplätze - realisieren können. In Küchen und Badezimmern gelten besondere Vorschriften für die Elektroinstallation. Es gibt Bereiche, in denen keine offenen Steckdosen montiert werden dürfen. In Feuchträumen ist die Erdung vorgeschrieben, wodurch eine zusätzliche Leitung eingeplant werden muss.

Richtig planen - Nach Installation ohne Verteiler arbeiten

Nicht nur die Steckdosen, sondern auch die Lichtschalter bedürfen einer optimalen Planung. In Schlafräumen und Kinderzimmern ist es sinnvoll, einen zusätzlichen Schalter über oder neben dem Bett anzubringen. In zweigeschossigen Häusern mit Verbindungstreppe sollten Sie diesbezüglich richtig planen, dass Sie die Beleuchtung in einer Etage einschalten, und sie in der anderen Etage ausschalten können. In allen anderen Fällen befinden sich die Lichtschalter idealerweise neben dem äußeren Türrahmen und werden betätigt, ehe Sie einen Raum betreten. Handelsübliche Verteiler können ein Manko an Steckdosen zwar ausgleichen, sind aber in Anbetracht einer neuen Elektroinstallation keine Lösung. Wenn Sie von Anfang an richtig planen und ausreichend Steckplätze einkalkulieren, können Sie im gesamten Haus auf Verteiler und Verlängerungen verzichten. Im Idealfall nimmt sich Ihr Elektroinstallateur viel Zeit, in der er gemeinsam mit Ihnen eine Begehung des gesamten Hauses vornimmt und die Steckdosen, sowie die Lichtschalter und sonstigen Anschlüsse plant. Wir empfehlen Ihnen, sich für eine professionelle Planung zu entscheiden. Wenn Sie eine Vorgabe machen und diese einfach umsetzen lassen, kann es perspektivisch zu Problemen kommen. Zwar sind Ihre Elektroanschlüsse dank fachkundiger Installation sicher, doch ob sie ausreichen, wissen Sie ohne die Empfehlung eines Fachmannes nicht. Das Ziel jeder Sanierung und Neuinstallation der Elektrik sollte es sein, im ganzen Haus überhaupt keinen Verteiler zu benötigen.


Heizungskauf: Wie man die richtige Heizung findet
Heizungskauf
Heizungskauf: Wie man die richtige Heizung findet

Der Kauf einer neuen Heizung sollte möglichst früh geplant werden, um zu verhindern, dass die alte Heizung plötzlich defekt ist und es im Winter kalt wird. Zudem steigt die Gefahr, dass beim Kauf unter Zeitdruck wichtige Punkte übersehen werden oder keine Zeit mehr ist, um eine Förderung zu beantragen. Gerade Fördergelder spielen beim Heizungskauf eine zunehmend wichtige Rolle. Allerdings werden nicht alle Heizvarianten vom Staat gleichermaßen unterstützt, was ebenfalls dafür spricht, sich im Vorfeld genau zu informieren.

Heizen mit fossilen Brennstoffen
Gas und Öl sind die Klassiker unter den Heizstoffen und kommen auch heute noch überwiegend zum Einsatz. Klassische Heizkessel werden mittlerweile aber vielfach durch moderne Brennwertkessel ersetzt. Diese haben den Vorteil, dass sie deutlich effektiver arbeiten und weniger Energie verbrauchen. Allerdings fällt für Gas und Öl ab 2021 eine neue CO2-Abgabe an, welche den Betrieb grundsätzlich noch etwas teurer machen wird.

Besitzer einer Öl-Heizung können die Kosten aber zumindest etwas beeinflussen, da sie ihren Lieferanten frei wählen können. Zudem besteht die Chance, bei einem niedrigen Ölpreis viel Geld zu sparen. Allerdings wird für eine Öl-Heizung grundsätzlich mehr Platz benötigt, da neben dem Kessel auch Öltanks erforderlich sind. Dieses Problem haben Gasheizungen nicht. Diese sind relativ kompakt und leicht zu montieren. Zudem ist Gas durch Biogas etwas zukunftssicherer als Öl, immer vorausgesetzt, in dem Haus ist ein Gasanschluss vorhanden.

Alternative Heizungsarten
Der große Nachteil von Öl und Gas bleibt allerdings die Tatsache, dass es sich bei beiden um fossile Brennstoffe handelt. Nicht umsonst werden aktuell auch im Heizbereich die erneuerbaren Energien stark gefördert. Vielfach entscheiden sich Hausbesitzer daher für eine Kombination aus klassischer Heizung und unterstützenden erneuerbaren Ressourcen. Besonders Solarthermie wird mittlerweile sehr gern mit einem Heizkessel kombiniert.

Die passende Wandfarbe für Ihren Wandanstrich finden - unser Guide!
Wandfarbe
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Faustregeln helfen bei der Farbwahl

Es gibt ein paar Regeln, die Sie bei der Wahl der Farbe grundsätzlich beachten sollten. Und diese Regeln gelten immer, unabhängig von der aktuellen Mode, Ihrer Einrichtung und der Gestaltung von Decken und Wänden:
- Kleine Räume profitieren von hellen Farben.
- Ein dunkler Wandanstrich erzeugt immer Drama.
- Weiß und helle Neutraltöne passen immer.
- Tonwertorientierte Wandfarben wirken edel.
- Komplementäre Farben wirken extrem ausdrucksstark.

Die Raumwirkung wird im Zusammenspiel von Raumgröße, Farben von Wänden, Decken und Böden, der Lichtführung sowie der Einrichtung erzeugt. Schlafräume werden grundsätzlich in eher beruhigenden Designs gehalten, während im Badezimmer energiereiche, anregende Farben angesagt sind. Die Klassiker Weiß sowie helle Puderfarben und gebrochene, helle Töne sind für kleine Räume grundsätzlich empfehlenswert. Allerdings sollten Sie den hellen Wandanstrich durch eine helle Decke unterstützen. Ganz konkret sind das Farbtöne wie Grau und Hellgrau, Beige und Sand.


Tonwertorientierte Wandfarbe spielt mit Nuancen

Räume, die in den verschiedenen Tönen einer Farbpalette gehalten sind, wirken eigentlich immer edel. Hier wird der ganze Raum in den verschiedenen Nuancen einer einzigen Farbe gestaltet. Besonders schön wirkt es, wenn die Decke im hellsten Ton der Farbe strahlen, die Wände ein wenig dunkler sind und sich Listen und Türen, Stuck-Elemente und ähnliche Besonderheiten in der dunkelsten Nuance abheben. Tonwertorientierte Wandanstriche müssen aber sehr gut zur Gestaltung des Bodens passen. Die Möbel müssen sich in das Farbkonzept genauso einfügen wie die Wohnaccessoires. Und selbstverständlich passen Sie die Lichtsituation dem Farbkonzept an. Ein Fenster als natürliche Lichtquelle wirkt bei tonwertorientierter Wandfarbe nicht vorteilhaft, die künstliche Lichtführung muss geschickt gewählt werden. Hier ist ganz wichtig, dass der Raum als ein Gesamtkonzept gedacht wird.

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